Millionen von Menschen Opfer von Datenlecks
Es ist nicht ungewöhnlich, dass durchgesickerte persönliche Daten in die „Schlagzeilen“ geraten. Selbst wenn sie sich auf eine „einfache“ Telefonnummer und einen Namen beschränken, können Betrüger sie weiterverkaufen und später großen Schaden anrichten. Erinnerung an einige Regeln.
Ende Februar enthüllten die Medien, dass die medizinischen Daten von mehreren Millionen französischen Patienten im Internet frei zugänglich gemacht worden waren. Das auf medizinische Software spezialisierte Unternehmen Cegedim bestätigte, dass ein Cyberangriff auf 1500 Ärzte Ende 2025 die Ursache war, der zu einem Leck in persönlichen Daten führte. Namen, Vornamen, Telefonnummern, Postadressen und bei einem Teil der Patienten auch sensible Vermerke wie Krankheiten oder sexuelle Orientierungen befanden sich unter den Dateien...
Vor zwei Jahren waren 3,2 Millionen Whatsapp-Nummern und -Identifikationen von Belgiern erbeutet und im Darkweb zum Verkauf angeboten worden... Dort waren Nummern und Fotos der Besitzer zu finden.
Auch wenn diese beiden Situationen vielleicht keine unmittelbaren Folgen hatten, können Betrüger durchaus in zwei Schritten vorgehen. Die erhaltenen Informationen könnten weiterverkauft werden und zu „Smishing“ (Phishing per SMS) führen, wodurch andere Betrüger Ihnen neue Daten oder Geld entlocken können.
Opfer?
Sie können auf der Haveibeenpwned-Website oder auf Firefox Monitor selbst überprüfen, ob Sie bereits Gegenstand eines Datenlecks im Darkweb geworden sind, indem Sie Ihre E-Mail-Adresse und Telefonnummer eingeben. „Das Tool wird Ihnen mitteilen, ob Ihre Daten offengelegt wurden. Sie gehen sogar noch weiter, indem sie Ihnen mitteilen, auf welcher Plattform dies geschehen ist und welche Daten dabei offengelegt wurden “, erläutert unser Partner Safeonweb im Detail.
Wie können Sie sich schützen?
Bei Whatsapp können Sie die Weitergabe Ihrer Informationen einschränken, indem Sie in den Einstellungen Ihres Kontos auf „Datenschutz“ gehen. Dort finden Sie „Online-Präsenz“, „Profilbild“, „Info“, ... Es ist besser, sie auf „Meine Kontakte“ oder sogar „Niemand“ zu beschränken.
Es ist auch ratsam, die Zwei-Faktor-Authentifizierung für Whatsapp zu aktivieren und sogar die Face ID oder den Fingerabdruck hinzuzufügen, was bei neuen Handys über die Einstellungen der App möglich ist. Gehen Sie dazu auf „Datenschutz“, „Privatspäre-Check“ und „Mache dein Konto sicherer“ und dann auf „Verifizierung in zwei Schritten“ oder „App-Sperre“, um Ihren Zugriff auf die App zu schützen.
Wurden Ihre Daten offengelegt?
Wenn Sie feststellen, dass Ihre Daten weitergegeben wurden, ändern Sie sofort das Passwort auf allen Plattformen, auf denen es verwendet wird.
Zögern Sie auch nicht, der Lokalen Polizei und dem FÖD Finanzen Datenlecks zu melden.
Verwenden Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, wo immer Sie können.
Falls es noch einer Erwähnung bedarf: Geben Sie niemals Bankdaten per Nachricht weiter und schränken Sie die Weitergabe Ihrer privaten Informationen in sozialen Netzwerken auf ein Minimum ein.
Entdecken Sie die #SCAM-Kampagne
Hier finden Sie unsere Empfehlungen, um nicht auf Internetbetrüger hereinzufallen, sowie unsere Tipps, um einen Vorfall online zu melden. Sie sind Opfer? Erfahren Sie, wie Sie Anzeige wegen Internetbetrugs erstatten können!
Weitere Informationen : https://www.polizei.be/5998/de/uber-uns/kommunikationskampagnen/scam-kampagne